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Das erste Telefunken Teleport I war ein Funkmikrofon ("Reportagegerät").
Erster Einsatzbereich waren Berichterstattungen beim RIAS 1948 gefolgt vom NWDR 1950 und SWF 1951.
Das Mikro inkl. UKW-Sender RS/UK/5/2 war zum umschnallen,
der NiCd Akku kam mit dem Wandler in ein eigenes Gehäuse am Gürtel.
Der Empfänger RE/UK/5/2 war
mit Stahlröhren bestückt.
Die externe Stromversorgung RFZ/N1 diente in Betriebspausen auch als Ladegerät für den Akku.
Mit dem Teleport II entwickelte Telefunken das erste bidirektionale Funkgerät
für den Behördenfunk. Das Gerät
war in Transceiver, Stromversorgung / Akkupack zerteilbar,
der Hörer lag in einer Ausbuchtung im Tragegriff.
Der Sende/Empfänger hieß SE stat 106 UKW, der Akku mit Wechselrichter WR105.
Das Teleport III zeichnet die Gehäusebauform des FUG7a vor.
Die Antenne bestand aus Stahlband und war aufrollbar wie bei einen Stahlbandmaß.
Am Gerät selber hieß es Fu Sp B.
Das Teleport IV (PDF) war das erste vollwertige Funkgerät das dauerhaft
am Mann getragen werden konnte, dazu war es zerteilbar und wurde auf
Bauch und Rücken geschnallt.
Die Deutsche Bahn setzte es in größeren Stückzahlen im Rangierverkehr ein.
Die mobile Variante war bei der Polizei beliebt,
umfangreiches Zubehör deckte fast jeden Anwendungsfall ab.
In München wurde das Teleport IV von der DBP sogar im öbL eingesetzt,
eigentlich ist es damit das erste deutsche Handy.
Das Teleport V (PDF) war eine Weiterentwicklung des Teleport IV,
modernere Schaltungstechnik ermöglichte 9 Kanäle und 2,5W Sendeleistung.
Optischer Unterschied ist der nicht mehr absetzbare Kanalwahlschalter;
das Lautsprechermikrofon blieb abmontierbar.
Die Bezeichnung auf der Batterie Versorgung lautete
STG 500, auf dem Transceiver SE 500.
Die FTZ-Nummer war die D-142/57.
In der Motorrad Version hieß die Anlage Telemot.
Das Ladegerät ("Trockengleichrichter") wurde an einer Wand befestigt.
Das Teleport IV (PDF) war das erste wirklich kompakte volltransistorisierte Funkgerät,
es wurde bundesweit in riesigen Stückzahlen bei
Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr, DB, Stadtwerken, EVU, Strassenbahnen etc. eingesetzt,
es gibt umfangreiches Zubehör.
Der abnehmbare Mikrofonlautsprecher beinhaltet auch den Vorverstärker
und den Rufsignalgenerator.
Der über einen Drehverschluss entnehmbare 12V NiCd Akku wurde extern geladen.
Noch heute findet es sich in gebraucht und neu auf den bekannten Online-Plattformen. Bemängelt wurde damals nur die geringe maximale Sendeleistung von 0,5W.
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